KI als Job-Expander? PwC-Studie sieht positive Effekte für KI-starke Unternehmen
Das am Montag veröffentlichte Global AI Job Barometer der Unternehmensberatung PwC sieht bei Unternehmen mit hoher KI-Betroffenheit ein deutlich stärkeres Beschäftigungswachstum, als in KI-fernen Unternehmen. „Weit davon entfernt, ein Jobkiller zu sein, kann KI tatsächlich ein Job-Expander sein, wenn sie verwendet wird, um Wachstum zu erschließen und neue Märkte zu betreten. Auch die Löhne wachsen bei den am meisten KI-exponierten Unternehmen schneller, was darauf hindeutet, dass die Gewinne mit den Arbeitnehmern geteilt werden“, schreibt PwC in einer Online-Mitteilung.
Auch zeichnet das Beratungsunternehmen qualitativ ein positives Bild von der Jobzukunft mit Künstlicher Intelligenz: KI „professionalisiert“ einige Jobs, indem sie sie umgestaltet, um noch mehr menschliches Fachwissen zu erfordern. Andere Jobs würden „demokratisiert“, indem sie der den KI-Einsatz einfacher zugänglich würden. Dabei wachse die Zahl der professionalisierten Arbeitsplätze doppelt so schnell wie die demokratisierten Arbeitsplätze und mit einem um 42 % höheren Lohnwachstum. „Unsere Daten deuten auf eine glänzende Zukunft für Arbeitnehmer in professionellen Positionen hin, da KI sie noch wertvoller macht“, schreiben die Autoren.
Zudem sprechen sie von „komprimierten Karriereleitern“, da KI-exponierte Junior-Rollen siebenmal häufiger traditionelle Senior-Fähigkeiten wie Führung und strategisches Denken erforderten. Aus diesem Grund müssten Unternehmen überdenken, wie sie Junior-Mitarbeiter betreuen und ausbilden, um sie so darauf vorzubereiten, „komplexe Entscheidungen viel früher in ihrer Karriere zu treffen“.
Für das Global AI Jobs Barometer 2026 hat PwC eigenen Angaben zufolge über eine Milliarde Stellenanzeigen von sechs Kontinenten analysiert.