KI-Richtlinien geraten nach dem Onboarding schnell in Vergessenheit
Informations-Overload am Tag eins im neuen Job: Von allen Informationen und Dokumenten, die beim Onboarding überreicht werden, bleibt nur ein kleiner Teil auch nach kurzer Zeit noch hängen. Eine neue Untersuchung des Softwareanbieters Adobe kommt zu dem Ergebnis, dass gerade auch IT-Informationen, Infos zu Recht und Compliance und die KI-Richtlinien des Unternehmens „die am wenigsten behaltenen Onboarding-Themen“ sind. Nach der Untersuchung von Adobe geben 38 Prozent derjenigen, die beim Onboarding Informationen zu einer KI-Richtlinie erhalten haben an, sich „weniger als die Hälfte“ davon gemerkt zu haben, weitere 14 Prozent sagen, sie könnten sich an so gut wie nichts daraus erinnern. 38 Prozent aller Befragten sagen, sie hätten während des Onboardings gar keine Informationen zur erlaubten KI-Nutzung erhalten.
Besseres Gedächtnis für Informationen über Erwartungen und Verhaltensregeln
Für die Untersuchung hat Adobe 1.000 vollbeschäftigte Mitarbeiter in den USA befragt, die in den letzten zwei Jahren einen neuen Job begonnen haben. Neben den KI-Richtlinien werden demnach auch andere Informationen von den neuen Beschäftigten nicht sehr nachhaltig abgespeichert. Dazu gehören eben auch andere Recht- und Compliance-Vorgaben, IT- und Anwendungs-Setups oder auch Sicherheitsunterweisungen. Am ehesten gemerkt werden sich der Adobe-Studie zufolge die Informationen zu Verantwortlichkeiten und Erwartungen, Verhaltensregeln und Informationen zu Benefits für Beschäftigte.