Bitkom-Grafik "KI bringt Unternehmen voran"

bitkom: Datenschutz und fehlende Fachkräfte bremsen Digitalisierung

Größte Hindernisse bei der Digitalisierung sind für die Unternehmen die Anforderungen an den Datenschutz (77 Prozent) und der Mangel an Fachkräften (70 Prozent). Das ergab eine Befragung des Branchenverbandes Bitkom zur Digitalisierung der Wirtschaft, deren Ergebnisse Bitkom-Präsident Ralf Winterfest vorgestellt hat (11.3.2026). Weitere Hürden seien Anforderungen an die technische Sicherheit (61 Prozent), ein Mangel an marktfähigen Lösungen (43 Prozent) sowie fehlender Austausch mit anderen Unternehmen (31 Prozent). Aber auch unternehmensinterne Hemmnisse wurden in der Befragung häufig erwähnt. 66 Prozent nennen fehlende Zeit, 48 Prozent fehlende finanzielle Mittel, 40 Prozent langwierige Entscheidungsprozesse, 37 Prozent mangelnde Risikobereitschaft und 26 Prozent mangelndes Wissen über Best Practice. Weniger relevant sind eine mangelnde Digitalisierungsbereitschaft der Belegschaft (21 Prozent) und Unsicherheit über den wirtschaftlichen Nutzen (13 Prozent). „Damit Digitalisierung erfolgreich ist, muss sie von Vorstand oder Geschäftsführung vorangetrieben werden, zugleich müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgenommen werden“, so Wintergerst.  

Künstliche Intelligenz entwickelt sich nach Bitkom-Angaben weiter zum wichtigsten Treiber der Digitalisierung. Inzwischen nutzten 41 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI, weitere 48 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. 19 % Prozent der Unternehmen, die KI im Einsatz haben, geben an, wegen der KI-Nutzung bereits Stellen abgebaut zu haben.

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