Mitarbeiter fürchten „soziale Bestrafung“ für KI-Einsatz
Beschäftigte fürchten, als inkompetent oder arbeitsscheu wahrgenommen zu werden, wenn sie sich zu oft auf die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz verlassen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Fuqua School of Business, Management and Organizations an der Duke University (North Carolina), über die t3n berichtet. Die Studie, über die die Forschungswebsite pnas.org berichtet, spricht von einer „sozialen Bestrafung“ für das Einsetzen von KI-Tools. Menschen glaubten, dass sie von anderen für die Verwendung von KI-Tools negativ bewertet werden, und dieser Glaube sei auch gerechtfertigt. Befragungen von über 4.000 TeilnehmerInnen hätten ergeben, dass Menschen, die KI bei der Arbeit einsetzen, negative Bewertungen in Bezug auf ihre Kompetenz und Motivation antizipieren und auch erhalten. Die Autoren sprechen von einem Dilemma: „Obwohl KI die Produktivität steigern kann, birgt ihre Verwendung soziale Kosten.“