KI treibt Nachfrage nach FacharbeiterInnen; Quelle: Randstad

Randstad: KI-Infrastruktur steigert Nachfrage nach technischen Berufen

Während sich ausbreitende KI-Anwendungen dafür verantwortlich sind, dass derzeit viele BüroarbeiterInnen mit Sorge auf die Zukunft ihres Arbeitsplatzes blicken, sind die Auswirkungen der KI-Verbreitung auf einige technische und handwerkliche Berufe offenbar gänzlich entgegengesetzt: Wie der Personaldienstleister Randstad nach Auswertung von weltweit 50 Millionen Stellenanzeigen mitteilt, ist seit Ende 2022 die Zahl der offenen Stellen für Heiz-, Lüftungs- und Klima-Techniker (HLK), die etwa für die Installation und Wartung von Kühlsystemen in Rechenzentren unverzichtbar sind, weltweit um 67 % gestiegen ist. „In Deutschland ist das Stellenwachstum im HLK-Bereich verhaltener, aber mit 51 % immer noch beträchtlich. Und während die globale Nachfrage nach Techniker für Robotik seit 2022 um 107 % gestiegen ist, betrug der Zuwachs hierzulande sogar 127 %“, heißt es in einer Randstad-Mitteilung.

Auch Elektriker seien immer stärker gefragt, in Deutschland verzeichneten einschlägige Stellen ein Wachstum von 19 %, weltweit von 18 %. Die Autoren verweisen darauf, dass auch Berufsfelder im Handwerk, die früher nur wenige Berührungspunkte mit digitalen Technologien hatten, durch KI verändert werden. Während die Anzahl aller Stellen für technische und handwerkliche Berufe in Deutschland seit 2022 einen leichten Rückgang von 3,5 % verzeichneten, schnitten sie deutlich besser ab als die Stellen für Büro-Jobs, die um 19 % zurückgegangen sind. „Da die digitale Revolution eine physische Infrastruktur voraussetzt, genießen Facharbeiter:innen eine deutlich höhere Stabilität auf dem Arbeitsmarkt als ihre Kolleg:innen im Büro”, kommentiert Randstad-CEO Henri Viswat die Analyse seines Hauses.

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