Studie: KI verändert Jobeinstieg
KI-Agenten können zunehmend Aufgaben übernehmen, die bisher vor allem von Berufseinsteigern übernommen wurden, üblicherweise einfache Recherchetätigkeiten, textliche Zuarbeiten, Protokollierungen etc. Wie t3n berichtet, kommt eine Arbeitstrendstudie von Deloitte zu dem Schluss, dass Junior-Rollen durch Automatisierungen zunehmend obsolet werden. Darauf müssten Unternehmen reagieren und den Neuen im Unternehmen alternative Wege aufzeigen, um genau die Erfahrungen zu sammeln, die für die MitarbeiterInnen nachhaltig von Bedeutung sind. Martin Krzywdzinski, Direktor am Weizenbaum-Institut und Leiter der Forschungsgruppe „Globalisierung, Arbeit und Produktion“ am Wissenschaftszentrum Berlin, plädierte gegenüber t3n dazu, die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Bildungseinrichtungen zu stärken, „um sicherzustellen, dass zumindest ein Teil, der in Einstiegsjobs vermittelten Kompetenzen schon während der Ausbildungsphase vermittelt wird“, so der Wissenschaftler. Auch die systematische Neugestaltung der Einstiegsphase von Beschäftigten, um sie möglichst schnell zu befähigen, komplexere Aufgaben zu übernehmen, sei von großer Bedeutung. „Die Beschäftigten müssen lernen, mit KI zu arbeiten, um unter Anleitung zügig von einfachen zu komplexeren Aufgaben schreiten zu können“, so Krzywdzinski