Debatte über „Bossware“ bei US-Burger King

Nach einem Bericht der BBC plant die Restaurant-Kette Burger-King in den USA die Einführung eines KI-Systems, um die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen im Service zu überprüfen. Der „BK-Assistant“ soll Freundlichkeit-Werte auf Basis der Gespräche der Mitarbeiter mit Kunden zusammenstellen. Der Chief Digital Officer von Burger King bestätigte dem Online-Medium The Verge, dass das OpenAI-gestützte System darauf trainiert sei, Begriffe wie „bitte“ und „Danke“ zu identifizieren, um die Freundlichkeit der Mitarbeiter zu bewerten. Die Kette pilotiere derzeit das System in 500 US-Restaurants, so ein Sprecher von Burger King gegenüber der BBC. Das Unternehmen betont aber, die Technik sei nicht darauf ausgelegt, einzelne Mitarbeitende zu beurteilen oder Gespräche aufzuzeichnen. Dennoch hat die Bekanntmachung in den sozialen Medien eine Debatte um Überwachung am Arbeitsplatz durch sogenannte „Bossware“ ausgelöst.

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